Eng mit dem Namen Erlangen verbunden

8. – 7. Jahrhundert v. Chr.



Im Jahre 1911 gelang Ludwig Curtius, seinerzeit Professor für Klassische Archäologie in Erlangen, eine der wichtigsten Erwerbungen für die Sammlung. Er kaufte in Kon­stan­ti­nopel, dem heutigen Istanbul, einen bronzenen Geräteständer, dessen Mittelteil aus einer vollplastischen Frauenfigur besteht. Ursprünglich war auf deren Kopf ein flaches Becken angenietet, auf dem Weihrauch verbrannt werden konnte.
Der "Erlanger Dreifuß" ist entweder in Assyrien selbst oder im Einflussbereich dieser Kunstlandschaft in der östlichen Türkei am Beginn des 7. Jahrhunderts v. Chr. ent­standen. Solche oder ähnliche Werke könnten als Handelsware über die aufstrebenden griechischen Kolonien in Kleinasien in die Handelszentren auf den ägäischen In­seln und auf dem griechischen Festland selbst gelangt sein und dort die Kunst während dieser "orientalisierenden Zeit" mit geprägt haben.


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Martin Boss
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aktualisiert am 28. July 2010 um 16:42 Uhr