Gefäße für die Totenehrung

5. Jahrhundert v. Chr. Vitrine 11


Einen "Totensonntag" kannten die Griechen zwar nicht, doch sah auch der antike Festkalender sah bestimmte Tage vor, die der Totenehrung dienten.
Dabei war es üblich, kleine Mengen kostbaren Duftöls zu opfern, in Lekythen, die man auf den Stufen der Grabmale aufreihte, oder in Alabastra, die man an Binden oder in kleinen Futteralen an die Grabstelen hängte. Einige Lekythen sind mit einem weißen Malgrund überzogen, denn weiß galt als Farbe der Trauer. Um der Selbstdarstellung zu genügen und das Ansehen der Familie zu vergrößern, versuchte man bisweilen mit einem kleinen Einsatz, der nur eine ganz geringe Menge Öl enthielt, einen größeren Inhalt vorzutäuschen.

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Martin Boss
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aktualisiert am 4. April 2008 um 15:45 Uhr