Zwei technische Neuerungen stehen am Anfang

2. Jahrtausend v. Chr.



Noch vor der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr.setzt sich in Griechenland der Gebrauch der rasch rotierenden Töpferscheibe durch;mit ihr konnten Tongefäße in beacht­licher Stückzahl gedreht werden. So wurden von den Zigouries-Kylikes, benannt nach einem Fundort auf der Peloponnes, mehrere Hundert in einem einzigen Raum gefun­den. Man sieht diesen Trinkschalen für Wein die Massenproduktion an. Offensichtlich kam es schon im 13. Jahrhundert v. Chr. kaum auf handwerkliche Feinheit an – denn das Schalenbecken "eiert".
Mykenische Töpfer waren es auch, die entdeckten, dass gereinigter, wässriger Tonschlicker, mit dem Pinsel aufgetragen, beim Brand eine dunklere Färbung annimmt als der Rest der Gefäßoberfläche; zugleich ist dieser matt schimmernde Glanzton außerordentlich kratzfest und beständig. Diese weltweit einzigartige Technik der Vasenma­lerei hat für die folgenden 1500 Jahre das Erscheinungsbild der griechischen Keramik geprägt – und damit auch den Inhalt der Antikensammlung Erlangen.



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Martin Boss
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aktualisiert am 28. July 2010 um 16:42 Uhr